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Optimierung des Einkaufs mit Künstlicher Intelligenz (KI): Praktische Einsatzmöglichkeiten und Anwendungen

Mehr als 90% Zeiteinsparung sowie hohe Kosteneinsparungen bei der CBAM-Umsetzung

veröffentlicht am
27.6.2024

SCHWING Stetter

🏗   Industrie:                          Maschinenbau

🗺  Unternehmenssitz:         Herne (Nordrhein-Westfalen)

🧍  Mitarbeiter:                      ~ 4000 weltweit

💶  Umsatz                                 ~ 1 Mia. € im Jahr

💶  Einkaufsvolumen              ~ 400 Mio. € im Jahr

Seit fast 90 Jahren ist SCHWING Stetter führend im Bereich des Betons und seiner Verarbeitung. Als weltweit führendes Systemhaus für Betonbaumaschinen bietet SCHWING Stetter das gesamte Spektrum der Transportbetontechnologie an – von der Herstellung über den Transport und das Einbringen des Betons bis hin zum Recycling. Darüber hinaus entwickelt SCHWING Stetter als zweites Standbein Pumpsysteme für Industrie und Umwelt. SCHWING Stetter ist global aufgestellt mit Fertigungsstandorten in den USA, Brasilien, Indien, Österreich, Serbien und Deutschland und erlebt in den letzten Jahren ein starkes Wachstum.

" Es hat sich gezeigt, dass das Wissen über CBAM bei unseren Lieferanten noch auf einem sehr niedrigen Niveau ist bei Erhalt der Abfragen. Es besteht wenig Kenntnis über die Anforderungen. Hier sind die Lieferantenschulungen von großem Wert. Dies macht Tacto als Anbieter im Bereich CBAM wirklich einzigartig." - Thomas Klatt, Zentraleinkauf SCHWING Stetter

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Ausgangssituation und Herausforderungen

‍SCHWING Stetter ist von der CBAM-Verordnung betroffen, da das Unternehmen drei Standorte in der EU hat, – zwei in Deutschland und einen in Österreich – welche CBAM-relevantes Material importieren. Diese Standorte sind rechtlich voneinander unabhängige Unternehmen, gehören jedoch zur gleichen Unternehmensgruppe und müssen daher jeweils quartalsweise Berichte an die Behörden abgeben.

Konkret ergibt sich die CBAM-Relevanz und Betroffenheit daraus, dass SCHWING Stetter etwa 25 Lieferanten in Ländern außerhalb der EU hat, die rund 90 CBAM-relevante Artikel gemäß HS-Code liefern.

Es ist absehbar, dass die Zahl der Lieferanten und Artikel in naher Zukunft weiter steigen wird. Der Einkauf wird weiterhin Material aus Drittländern beziehen, wobei der Schwerpunkt bei SCHWING Stetter auf China, der Türkei und Indien liegt. Perspektivisch wird die EU die CBAM-Verordnung außerdem mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf weitere Materialien und Warengruppen ausweiten, beispielsweise auf Kunststoffteile. In diesem Fall würde die Betroffenheit von SCHWING Stetter, die derzeit stark von Eisen und Stahl geprägt ist, in Tonnen erheblich zunehmen.

SCHWING Stetters Betroffenheit in Zahlen

25 Lieferanten

90 Artikel

3 Standorte

2 Länder

Erwarteter Aufwand ohne Softwarelösung

Bevor Tacto als Software-Tool zur Unterstützung von CBAM beauftragt wurde, analysierte Thomas Klatt, tätig im Zentraleinkauf bei SCHWING Stetter, wie hoch der Aufwand ohne Tool-Unterstützung für eine unternehmensweite CBAM-Compliance sein würde. Das Ergebnis der umfassenden Analyse zeigte, dass ohne die Unterstützung eines Tools eine Vollzeitkraft mit einem Aufwand von etwa 200 Arbeitstagen pro Jahr allein für die Umsetzung von CBAM erforderlich ist.

Mit der Unterstützung von Tacto reduziert sich dieser Aufwand für SCHWING Stetter auf lediglich 15 Tage im Jahr. SCHWING Stetter hat bereits sechs Quartalsberichte erfolgreich mit Tacto eingereicht und spürt bereits heute eine erhebliche Entlastung durch die Software.

" Mit der CBAM-Lösung von Tacto sparen wir eine ganze Vollzeitkraft und circa 100.000 € im Jahr ein.“ - Thomas Klatt, Zentraleinkauf

Die zeitliche Entlastung von über 90% ergibt sich aus der Optimierung verschiedener Prozessschritte, die von Tacto größtenteils automatisiert übernommen werden: Klärung der Betroffenheit, Lieferantenabfragen, Auswertung der Einkaufsbelege, Auswertung der Emissionsangaben, Berichterstellung, Lieferantenschulung, Planung der finanziellen Auswirkungen sowie der Informationsbereitstellung über aktuelle Entwicklungen.

" Es hat sich gezeigt, dass das Wissen über CBAM bei unseren Lieferanten noch auf einem sehr niedrigen Niveau ist bei Erhalt der Abfragen. Es besteht wenig Kenntnis über die Anforderungen. Hier sind die Lieferantenschulungen von großem Wert. Dies macht Tacto als Anbieter im Bereich CBAM wirklich einzigartig.“ - Thomas Klatt, Zentraleinkauf

Mit Tacto können Lieferantenabfragen zum CBAM einfach und automatisiert per Knopfdruck an die relevanten Lieferanten gesendet und nachverfolgt werden. Einkaufsbelege und Emissionsangaben werden automatisch ausgewertet, in das erforderliche XML-Format für die Berichtsabgabe konvertiert und mit Standardwerten angereichert. So ersetzt SCHWING Stetter manuelle Prozesse mit automatisierten und skalierbaren Prozessen. Darüber hinaus führt Tacto Schulungen mit den Lieferanten durch, um sie über die Anforderungen zu informieren und die Wichtigkeit der Zusammenarbeit in diesem Zusammenhang zu betonen.

" Ein weiterer großer Mehrwert für uns ist die Möglichkeit, über Tacto unsere Total Cost of Ownership (TCO) zu berechnen, um auf Materialebene die voraussichtlichen Mehrkosten durch CBAM zu bestimmen. Da Sourcing-Entscheidungen langfristig betrachtet werden, fließen die Ergebnisse dieser Berechnungen bereits jetzt in unsere Planungen ein.“ - Thomas Klatt, Zentraleinkauf

SCHWING Stetter hat bereits mehr als sechs Lieferantenschulungen abgeschlossen, welche durch Tacto durchgeführt wurden.

Synergien im Einkauf

SCHWING Stetter nutzt Tacto nicht nur für CBAM-Abfragen, sondern auch für die Abwicklung weiterer Compliance-Anforderungen, wie NIS2.

Dank der Schnittstelle zum Einkauf bietet Tacto dabei große Synergieeffekte, die strategisch genutzt werden und auch in Zukunft gemeinsam ausgebaut werden sollen.

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Vielen Dank an Thomas Klatt und das gesamte Team von SCHWING Stetter für unsere partnerschaftliche und vertrauenswürdige Zusammenarbeit.

Durch Partner und Kunden wie Euch, ist es möglich, unser Produkt im engen Austausch und nah am Tagesgeschehen weiterzuentwickeln, sowie in gemeinsamen Webinaren über die Themen zu sprechen, die den Einkauf des industriellen Mittelstands heute beschäftigen.

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