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Webinaraufnahme: Category Benchmarks - Wo liegen Ihre größten Potentiale im Einkauf?

In vielen Einkaufsorganisationen bleibt die Identifikation von Einsparpotenzialen aufgrund mangelnder Datentransparenz und fragmentierter Lieferantenstrukturen oft unvollständig. Die manuelle Analyse großer Datenmengen zur Aufdeckung von Benchmarks oder Bündelungschancen ist zeitaufwendig und im operativen Tagesgeschäft kaum flächendeckend umsetzbar.

Im Webinar erläutert Fabian Liebscher, Experte für Procurement Excellence bei Tacto, wie Unternehmen ihre Einkaufsdaten systematisch nutzen können. Anhand praktischer Anwendungsfälle wird aufgezeigt, wie datengestützte Analysen die Argumentationsgrundlage in Verhandlungen stärken und die Lieferantenstruktur optimieren.

Ausgangslage

Industrieunternehmen stehen häufig vor der Herausforderung, dass historisch gewachsene Lieferantenportfolios in Schlüsselbereichen unübersichtlich geworden sind. Gleichzeitig erschweren Datensilos innerhalb von Unternehmensgruppen die Nutzung von Synergieeffekten, wodurch Potenzial für Volumenbündelungen ungenutzt bleibt. Fehlende Markttransparenz führt zudem dazu, dass Preise bei Bestandslieferanten oft nicht mehr dem aktuellen Wettbewerbsniveau entsprechen.

Geografisches Benchmarking zur Verhandlungsstärkung

Durch den Abgleich lokaler Lieferantenstandorte mit globalen Branchen-Clustern lassen sich realistische Zielpreise für Verhandlungen definieren.

  • Fallbeispiel: Das Unternehmen Sun Garden identifizierte wettbewerbsunfähige Preise in der Warengruppe Stoffe. Durch den Aufbau von Zielpreisen auf Basis globaler Benchmarks konnte die Argumentation in Verhandlungen gestärkt werden.
  • Funktion: Systematische Analyse von Warengruppen durch den Vergleich mit global bekannten Clustern, etwa für Textilien in Vietnam.
  • Auswirkung: Einkaufsorganisationen erhalten eine fundierte Argumentationsgrundlage für Gespräche mit Bestandslieferanten und erzielen Einsparungen von 10 % bis 15 %.

Lieferantenkonsolidierung in Wachstumsbereichen

In stark fragmentierten Warengruppen wird die Anzahl der Lieferanten durch die Identifikation von Artikelsubstitutionen reduziert.

  • Fallbeispiel: Bei Technotrans führte starkes Wachstum im Bereich Elektronik zu einem fragmentierten Lieferantenportfolio. Ein KI-Agent identifizierte Potenziale zur Konsolidierung durch den Austausch ähnlicher Artikel.
  • Funktion: Algorithmen prüfen das Portfolio auf Redundanzen und zeigen Möglichkeiten auf, Artikelgruppen bei leistungsstarken Lieferanten zusammenzufassen.
  • Auswirkung: Eine Reduzierung des Portfolios um 10 % senkt den administrativen Aufwand und bündelt das Einkaufsvolumen.

Fabian Liebscher präsentiert drei wesentliche Hebel zur Hebung von Einkaufspotenzialen: das geografische Benchmarking zur Validierung von Bestandspreisen, die systematische Lieferantenkonsolidierung zur Reduzierung von Komplexität sowie die gruppenweite Volumenbündelung bei C-Teilen. Die Grundlage hierfür bildet eine automatisierte Analyse bestehender ERP-Daten ohne hohen IT-Aufwand.

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